Öffentliche Begegnungen

Mehrere öffentliche Begegnungen werden im Laufe des Projekts organisiert. Um darüber informiert zu werden, abonnieren Sie unseren Newsletter!

Begleitprogramm zur Ausstellung „Dresden – Brest: Das Bild der Stadt und seine (Re-)Konstruktion”

16.12.2023, 19 Uhr: Converging Visions: Kunstvortrag von Ivana Radovanovic im Zentrum für Baukultur Sachsen

18.01.2024, 19 Uhr: Künstlervortrag von Jahna Dahms im Zentrum für Baukultur Sachsen

20.01.2024, 19 Uhr: Prof. Dr. Ingo Kolboom: „Sachsens ferner Nachbar: Die Bretagne – Land am Meer zwischen keltischem Erbe und französischer Gegenwart“

08.02.2024: Film: Ralf Kukula: Was bleibt – Architektur der Nachkriegsmoderne in Dresden

23.02.2024, 19 Uhr: Podiumsgespräch: Stadtvisionen und Stadtidentität

25. 02. 2024, 16 Uhr: Finissage mit Kuratorenführung im Verkehrsmuseum

08.02.2024: Film: Ralf Kukula: Was bleibt – Architektur der Nachkriegsmoderne in Dresden

Am 8. Februar fand im Rahmen des Projektes RES URBANAE im Zentrum für Baukultur Sachsen ein Filmabend statt. Präsentiert wurde der 2009 entstandene Film„Was bleibt– Architektur der Nachkriegsmoderne in Dresden?“ (Regie: Ralf Kukula, Buch: Susann Buttolo).Der Film, der ohne Kommentar auskommt und ganz auf Bilder, Zeitzeugenschaft und fachliche Expertise setzt, markierte vor 15 Jahren den Beginn der Diskussion um die so genannte Ostmoderne. Nach wie vor eröffnet er einen Raum für einen tiefgehenden Austausch über die Zukunft der DDR-Architektur in Dresden, die Herausforderungen bei der Denkmalpflege und die Frage, wie diese Gebäude in die sich wandelnde Stadtlandschaft integriert werden können, ohne ihre ursprüngliche Identität und Bedeutung zu verlieren. Die Veranstaltung war ungewöhnlich gut besucht, was sicher auch an dem Umstand lag, dass Ralf Kukula und Susann Buttolo beide anwesend waren und ihren Film zusätzlich erläutern konnten. Eine lebhafte Diskussion und viele persönliche Gespräche schlossen sich an.

23.06.2023: Street Art Performance von Wen2

Am 23. Juni 2023 kreierte Wen2 während eines Performance-Abends ein originelles Graffiti für die Ausstellung „Brest – Dresden: Das Bild der Stadt und seine (Re-)Konstruktion“.

Wen2 ist ein bekannter Graffiti-Künstler aus Brest.

Wen2 ist stark von seiner unmittelbaren Umgebung inspiriert und bietet Street-Art-Fans Werke mit einer traumhaften Welt, die Urbanismus und Street-Kultur durch urbane Landschaften wie Fabriken, Lagerhallen oder auch verlassene Wohnhäuser mit traditioneller und kultureller Architektur, die für die Bretagne repräsentativ ist, vermischen. Auf diese Weise bieten sie einen zeitlosen, schwebenden Ort, an den man sich gerne zurückzieht und reist…

Graffito von Wen2
Graffito von Wen2

24.06.2023. Converging Visions

Am 24. Juni hielt Ivana Radovanovic – eine Komponistin, die für Res Urbanae Stücke komponierte – einen Vortrag, in dem sie ihre Entwicklung als Komponistin vorstellte,  ihren musikalischen Werdegang teilte und eine Auswahl ihrer Arbeit zeigte, die von Kompositionen für Ensemble und Orchester bis hin zu audiovisuellen Werken für die Bühne reicht.

Ivanas künstlerische Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Komposition von audiovisuellen Szenen, in denen die verschiedenen Disziplinen Arbeit als unabhängige Kunstobjekte betrachtet werden. Der Ausgangspunkt oder die Idee ihrer Arbeit ist oft ein persönliches Statement, ein Kommentar zu aktuellen politischen und soziologischen Themen und Phänomenen. Auch der emotionale Ausdruck und die Atmosphäre spielen eine große Rolle in ihren Kompositionen.

Ivana wurde aus über 100 Bewerbern ausgewählt, um im Rahmen des EU-Projekts Res Urbanae einen Künstleraufenthalt in Brest und Dresden zu absolvieren. Siewird ihre Erfahrungen während des Aufenthalts mit dem Publikum teilen und eine ausführlichere Erklärung zu dem Stück abgeben, das sie speziell für die Wanderausstellung des Projekts (die vom 22. Juni bis 17. September 2023 in den Ateliers des Capucins gezeigt wird) geschaffen hat :

„Converging Visions ist eine musikalische Geschichte, die sich um zwei unterschiedliche Städte mit einem gemeinsamen Schicksal dreht. Während meines Aufenthalts in Brest und Dresden habe ich mich bemüht, in die Geschichte, die Kultur und die Menschen dieser beiden Städte einzutauchen, mit dem vorrangigen Ziel, ihr Wesen wahrhaftig zu spüren. Indem ich mir die Vergangenheit vorstellte, die Gegenwart beobachtete und in die Zukunft blickte, schuf ich zwei musikalische Porträts, die diese sich im Wiederaufbau befindlichen Städte wie zwei harmonisch zusammenlaufende Visionen schildern.”

https://www.ivanaradovanovic.net

24.01.2023: Diskussionsrunde mit Ivana Radovanovic – der Künstlerin in Residenz

Ivana Radovanovic ist eine junge serbische Künstlerin, die in Österreich lebt. Um ein originelles musikalisches Werk für das Projekt Res Urbanae zu schaffen, erkundete sie Anfang des Jahres 2023 die beiden Städte Brest und Dresden. 

Am 24. Januar 2023 traf sich Ivana Radovanovic mit interessierten Bewohnern Brests, um über ihre Kunst und ihre Erfahrungen mit der Stadt zu erzählen. Es entstand ein reger Austausch in einer kleinen Runde, der ihre Gedanken anregte, bevor sie ein paar Tage später auch schon nach Dresden weiterreiste.

20.01.2023: Rundtischdiskussion

An der Rundtischdiskussion am 20. Januar 2023 im Auditorium der Ateliers des Capucins „Kunst und Stadt: Konstruktionen, Dekonstruktionen” nahmen drei Künstler teil, die sich mit dem Thema Stadt beschäftigen. Gwenaëlle Magadur, Wen2 und Stéphane Couturier sprachen über ihre Werke und über die Rolle der Vorstellungswelt bei der (Wieder-)Herstellung der Identität von Städten. 

04.02.2023: Brest aus Zucker

Am 4. Februar 2023 waren es die Kinder, die entschieden, wie Brest aussehen sollte. Gemeinsam mit der Architektin Sophie Roche bauten sie aus Zuckerwürfeln Schulen mit großen Höfen, Schwimmbäder, ein Rathaus und viele andere Dinge. An diesem Morgen wurden definitiv einige zukünftige Architekten ausgebildet!

Brest, von Kindern aus Zucker gebaut

Brest, von Kindern aus Zucker gebaut